Die beste aller möglichen Welten

Das Projekt "Die beste aller möglichen Welten", das als Titel einen von Gottfried Wilhelm Leibniz formulierten Satz aufnahm, war ein Projekt zur Erarbeitung der Leibnizschen Philosophie. Es fand am Lehrstuhl der Leibniz-Stiftungsprofessur unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Wenshao Li statt. Teilweise parallel fand ein Projekt von Prof. Dr. Erwin Stein statt, das den Titel "Leibniz mathematisch-naturwissenschaftliche Erkenntnisse und technischen Erfindungen" trug. Basis war die Leibnizausstellung im Sockelgeschoss des Hauptgebäudes der Leibniz Universität, die Prof. Stein selbst entwickelt hatte. Abgesehen von den mathematischen und technischen Inhalten erarbeiteten die Schüler das Pyramidengleichnis aus der Leibnizschen Theodizee, um dann zum Thema des Projekts, nämlich zur 'besten aller möglichen Welten' zu kommen. Auch andere Kernbegriffe der Leibnizschen Philosophie, so der Begriff der prästabilierten Harmonie und der Begriff der Monade gehörten in das Lehrprogramm. Die Schüler zeigten sich am Ende in der Lage über Gottfried Wilhelm Leibniz und ausgewählte Kapitel seiner Lehre vor einem akademischen Festpublikum zu sprechen.


Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716)
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716)