Satzung des Vereins ForscherGeist e.V.

 ┬ž 1 Name und Sitz 

(1)   Der Verein f├╝hrt den Namen "ForscherGeist. Verein zur F├Ârderung junger Forscher e.V." und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover eingetragen.

(2)   Sitz des Vereins ist die Leibnizschule Hannover

┬ž 2 Vereinszweck

(1) Der Verein verfolgt ausschlie├člich und unmittelbar gemeinn├╝tzige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbeg├╝nstigte Zwecke" der Abgabenordnung 1977 in der jeweils g├╝ltigen Fassung. Zweck des Vereins ist es, hochbegabte und hochinteressierte Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler mit herausragenden F├Ąhigkeiten auf unterschiedlichen Wissenschaftsgebieten in nachhaltiger Weise zu f├Ârdern.

(2) Der Satzungszweck wird erf├╝llt dadurch, dass alle an der F├Ârderung hochbegabter und/oder hochleistungsf├Ąhiger Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler beteiligten Institutionen, insbesondere Schule, Universit├Ąt, Hochschule und Industrie, aber auch andere au├čerschulische Institutionen bei der Verfolgung von  Hochbegabten-Projekten untereinander in Kontakt gebracht und zur Zusammenarbeit veranlasst werden. Ziel der Projekte ist es, Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler in Forschungsvorhaben einzubinden und ihre das Forschungsziel f├Ârdernden Ideen und Beitr├Ąge durch die ernsthafte und gleichberechtigte Ber├╝cksichtigung im konkreten Prozess der Forschung- und Entwicklung zu f├Ârdern.

(3) Die Begr├╝ndung des Satzungszweckes liegt darin, dass Hochbegabte im durchschnittlichen schulischen Unterrichtsalltag nur begrenzte F├Ârderung erhalten k├Ânnen. Die Einbindung in Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bietet ihnen die M├Âglichkeit einer optimalen Ausbildung ihrer Talente. Zudem erhalten sie Einblick in die Notwendigkeit der Kooperation im Team sowie in die M├Âglichkeiten und Grenzen ihres K├Ânnens, das sich unter den realen Bedingungen des Wissenschaftsbetriebs und/oder der industriellen Entwicklungsarbeit zu bew├Ąhren hat. Dieser erzieherische Effekt wird bewusst erg├Ąnzt durch die schulischen Bem├╝hungen um die Ausbildung der Pers├Ânlichkeit der Gef├Ârderten und die Arbeit an der Kompensation h├Ąufig zu beobachtender sozialer Defizite. Zu diesen erzieherischen Zielen bekennen sich auch die Projektpartner in Hochschule und Industrie. 

 ┬ž 3 Selbstlosigkeit

(1)   Der Verein ist selbstlos t├Ątig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2)   Mittel des Vereins d├╝rfen nur f├╝r die satzungsm├Ą├čigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(3)   Die Mitglieder d├╝rfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Aufl├Âsung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsverm├Âgens erhalten.

(4)   Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unangemessen hohe Verg├╝tungen beg├╝nstig werden.

 ┬ž 4 Mitgliedschaft

(1)   Mitglieder des Vereins k├Ânnen alle Personen werden, die mittelbar oder unmittelbar in die F├Ârderung hochbegabter Jugendlicher im Sinne des Vereinszwecks eingebunden sind, oder die sich die F├Ârderung hochbegabter Jugendlicher zum Ziel gesetzt haben.

(2)   ├ťber den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich an den Vorstand zu richten.

(3)   Der Austritt eines Mitglieds ist nur zum Ende eines Rechnungsjahrs m├Âglich. Er erfolgt durch schriftliche Erkl├Ąrung gegen├╝ber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten.

(4)   Ein Ausschluss aus dem Verein ist m├Âglich durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit.

┬ž 5 Vereinsordnung

Zur Regelung der vereinsinternen Abl├Ąufe kann der Verein Ordnungen beschlie├čen, die nicht Bestandteil der Satzung sind. Zust├Ąndig f├╝r den Erlass, die ├änderung und die Aufhebung von Vereinsordnungen ist die Mitgliederversammlung.

┬ž 6 Mitgliedsbeitr├Ąge, Umlagen und Geb├╝hren

(1) Mitgliedsbeitr├Ąge, Geb├╝hren und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

(2) Jedes Mitglied verpflichtet sich, ein SEPA-Basis-Mandat zu erteilen.

(3) Au├čerdem kann der Verein Geb├╝hren und Umlagen festsetzen.

(4) Alles Weitere regelt die Beitragsordnung.

┬ž 7 Vorstand

(1)  Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftf├╝hrer sowie einem Beisitzer ohne festes Ressort. Schule, Hochschule und Industrie sollen bei der Besetzung der Vorstandsposten nach M├Âglichkeit ber├╝cksichtigt werden. Hauptamtliche Mitarbeiter d├╝rfen dem Vorstand nicht angeh├Âren. Die Vorstandsmitglieder ├╝ben ihr Amt ehrenamtlich aus.

(2)   Vorstand im Sinne des ┬ž 26 BGB sind der Vorsitzende und der Gesch├Ąftsf├╝hrer (Stellvertreter). Er vertritt den Verein gerichtlich und au├čergerichtlich.

(3)   Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung f├╝r die Dauer von zwei Jahren gew├Ąhlt. Seine Amtsdauer endet erst mit der Wahl eines neuen Vorstands und dessen Eintragung in das Vereinsregister. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, kann sich der Vorstand kommissarisch erg├Ąnzen. Wiederwahl ist in jedem Fall zul├Ąssig.

(4)   Dem Vorstand obliegt die F├╝hrung der laufenden Gesch├Ąfte des Vereins. Er tritt zusammen auf Einladung des Vorsitzenden. Er ist beschlussf├Ąhig, sofern der Vorsitzende oder aber sein Stellvertreter sowie ein weiteres Vorstandsmitglied anwesend sind. Vorstandssitzungen finden nach Bedarf statt. Sie m├╝ssen einberufen werden auf Antrag von drei Mitgliedern des Vorstands mit Angabe des Grundes. Der Vorstand fasst seine Beschl├╝sse mit einfacher Mehrheit der in der Vorstandssitzung anwesenden Vorstandsmitglieder.

(5)   Satzungs├Ąnderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbeh├Ârden aus formalen Gr├╝nden verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.

┬ž 8 Mitgliederversammlung

(1)   Die Mitgliederversammlung ist einmal j├Ąhrlich, mit einer Frist von 4 Wochen, unter Angabe des Veranstaltungsortes und der Tagesordnung, einzuberufen.

(2)   Eine au├čerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder die Einberufung von 25% der Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes verlangt wird.

(3)   Die Einladung der Mitgliederversammlung erfolgt rechtzeitig bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.

(4)   Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung geh├Ârt insbesondere, den Gesch├Ąftsbericht des Vorsitzenden und den Kassenbericht des Schatzmeisters entgegenzunehmen, die Entlastung des Vorstands, die Entscheidung ├╝ber Satzungs├Ąnderungen (Ausnahme ┬ž7(5) dieser Satzung) sowie die Beschlussfassung ├╝ber die Aufl├Âsung des Vereins. Der Rechnungsbericht ist vorher anhand der Belege und des Kassenbestands durch zwei Kassenpr├╝fer, die nicht dem Vorstand angeh├Âren d├╝rfen, einer Pr├╝fung zu unterziehen, ├╝ber deren Ergebnis der Mitgliederversammlung zu berichten ist.

(5)   Jede Mitgliederversammlung, die rechtzeitig vorher mit Angabe der Tagesordnung einberufen wird, ist beschlussf├Ąhig. Beschl├╝sse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.

(6)   Bei Satzungs├Ąnderungen ist eine Stimmenmehrheit von ┬ż der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich.

┬ž 9 Beurkundungen von Beschl├╝ssen

Die in den Vorstandssitzungen und in den Mitgliederversammlungen gefassten Beschl├╝sse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollf├╝hrer der Sitzung zu unterzeichnen.

┬ž 10 Aufl├Âsung des Vereins und Verm├Âgensbildung

 (1)   F├╝r den Beschluss, den Verein aufzul├Âsen, ist eine ┬ż Mehrheit aller Vereinsmitglieder erforderlich. Wird diese Mehrheit nicht erzielt, so muss binnen 14 Tagen eine zweite Mitgliederversammlung einberufen werden. Diese ist dann endg├╝ltig beschlussf├Ąhig mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder, sofern in der Einladung zur zweiten Mitgliederversammlung ausdr├╝cklich auf diese Folgen hingewiesen worden ist.

 (2)   Bei Aufl├Âsung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks - soweit dadurch die Gemeinn├╝tzigkeit verlorengeht - f├Ąllt das Verm├Âgen des Vereins an den Verein f├╝r krebskranke Kinder Hannover e.V., Knappenweg 4, 30952 Ronnenberg, der es unmittelbar und ausschlie├člich f├╝r gemeinn├╝tzige, mildt├Ątige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

Hannover, 26.11.2013