2014-10-14: ForscherGeist-Jahrestreffen 2014 im Leibnizhaus

Das ForscherGeist-Jahrestreffen 2014 fand am 14. Oktober im Leibnizhaus am Holzmarkt in Hannover statt. Es waren zahlreiche Eltern, Lehrer und Projektleiter erschienen. Schülerinnen und Schüler der präsentierenden Projektgruppen waren in großer Zahl anwesend. 

Das Jahrestreffen wurde mit einer musikalischen Darbietung am Flügel eröffnet. Anschließend begrüßte Dr. Martin Stupperich als Vorsitzender von ForscherGeist e.V. die Anwesenden. Dabei verwies er darauf, dass es zur Projektstruktur der ForscherGeist-Projekte gehöre, dass am Ende über das Erreichte Rechenschaft abgelegt werden müsse. Adressaten der Präsentationen seien Schüler und Eltern der laufenden Projekte, aber auch die Projektleiter, die einen Einblick bekämen, in welcher Weise in den Parallelprojekten gearbeitet werde. Der Sprecher wies darauf hin, dass die Einblicke, die anlässlich des Jahrestreffens geboten würden, vor allem den Eltern und Lehrern zeigten, welche Mühe mit der Durchführung der Projekte verbunden sei und wie notwendig eine systematische Zuarbeit durch Werbung, Mitarbeit und Mitfinanzierung sei. Für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sei ein ForscherGeist-Projekt eine Gelegenheit die eigene Ausdauer in der Befassung mit einem Gegenstand zu testen und zielorietiert bis zum Projektende zu arbeiten. Es könne sich durch ein ForscherGeist-Projekt die eigene Eignung für ein Studienfach oder darüber hinaus eine Berufsrichtung ergeben. Nach wie vor werde die Teilnahme an ForscherGeist-Projekten ebenso wie an musikalischen, sportlichen nund anderweitigen Aktivitäten der Schüler durch das G 8 behindert, das große Teile des Nachmittags zur Schulzeit gemacht habe. Um so mehr müsse die hohe Zahl an Teilnehmern an den einzelnen Projekten erstaunen. Es ei nach wie vor für die meisten schwer ein ForscherGeist-Projekt neben einer sportlichen oder musikalischen Aktivität wahrzunehmen. 

Die erste Präsentation bezog sich auf das Projekt "Kurfürstin Sophie und  die Personalunion mit Großbritannien". Die Schülerinnen und Schüler hatten mit ihrer Projektleiterin eine beeindruckende Ausstellung erarbeitet, die im Saal des Leibnizhauses aufgebaut war. 

Interessant war auch die Präsentation der beiden mathematischen Knobelprojekte, die an der Herschelschule und an der Wilhelm-Raabe-Schule stattgefunden hatten. Auch das Publikum wurde in die Rechen- und Knobelaufgaben mit einbezogen.

Das Projekt "Fliegen" zeigte als Langzeitprojekt seine Zwischenergebnisse. Dies erfolgte unter Zuhilfenahme des Beamers, da ein Transport der Gegenstände in das Leibnizhaus zu aufwändig gewesen wäre.  Hier zeigte sich, dass auch ein echtes Entwicklungsprojelt mit Schülern möglich ist. 

Beeindruckend war die Präsentation der Ergebnisse des Projekts "Leibniz' mathematisch-naturwissenschaftliche Erkenntnisse und technische Erfindungen", wobei sich zeigte dass hier unter der Anleitung von Prof. Stein Erhebliches gelernt wurde.

Auch das Projekt "Energiespeicherung"  machte durch seine Präsentation deutlich, was hier an Forschungs-und Entwicklungsarbeit im überschaubaren Rahmen geleistet wurde. Gründlichkeit und das Austesten unterschiedlicher Ansätze standen bei diesem Projekt im  Vordergrund. 

Abschließend wurde eine Szene aus dem neuen Stück des Leibniz-Theaters "Mythos vom erwachenden Europa" gezeigt.

Bevor der gesellige Teil begann, erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Projekten Ihre Urkunden aus der hand des Vorsitzenden und konnten sich dem Publikum einmal in ihrer Gesamtheit zeigen, die allein schon durch die Zahl der Beteiligten beeindruckte.  


Traditioneller Tagungsort: Das Leibnizhaus
Traditioneller Tagungsort: Das Leibnizhaus